Kiels Gelehrtes Erbe

Kiels Gelehrtes Erbe

Zielsetzung des Vereins

Der gemeinnützige Verein Kiels Gelehrtes Erbe e.V. hat nach seiner Satzung die Aufgabe, Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur sowie Denkmalschutz in Kiel zu fördern. Der Verein möchte der Stadt und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel einen Teil ihres zerstörten kulturellen Erbes zurückgeben.

Als erstes Projekt hat der Verein 2009 unter dem Motto „Demokratie 1848“ die Aufstellung einer Gedächtnisstele für die Brüder Justus und Theodor Olshausen in der Universität an markanter Stelle am Verwaltungshochhaus an der Olshausenstraße erfolgreich organisiert. Die Gedächtnisstele ist im Juni 2009 unter aktiver Beteiligung der Stadtpräsidentin, Frau Kietzer, eingeweiht worden.

Kiel ist verglichen mit anderen Städten arm an Kulturgütern. Vieles ist im Krieg zerstört worden, so auch das Kollegiengebäude der Universität von Martin Gropius, das an der Nordseite des Schlossgartens stand. Vor dem Kollegiengebäude waren als Symbol für die klassischen Fakultäten der Universität die vier Philosophen Aristoteles, Hippokrates, Platon und Solon als Portalstatuen aufgestellt.

Der Verein plant in enger Zusammenarbeit mit Universität und Stadt die Rekonstruktion der vier Philosophen in unmittelbarer Nähe ihres ursprünglichen Standorts. Die Schirmherrschaft hat Torsten Albig als Oberbürgermeister für die Stadt Kiel übernommen.

Eine Wiedererrichtung der Statuen der vier Philosophen knüpft an das historische und kulturelle Erbe von Universität und Stadt an. Zugleich wird durch den geplanten Standort zwischen Schlossgarten und dem Gelände der Universitätskliniken die enge Verbindung und beiderseitige Wertschätzung von Stadt und Universität symbolisiert. Die Aufstellung der rekonstruierten Statuen wird auch die Attraktivität des „Altstadtquartiers“ nicht nur für die Touristen, sondern auch für unsere Bürger deutlich erhöhen.

Die ausführliche Darstellung der Vorhaben finden Sie in unter der Rubrik „Projekte des Vereins“.