Kiels Gelehrtes Erbe

Kiels Gelehrtes Erbe

Verein

Vorstand

Dr. Alexander Ostrowicz (Vorsitzender des Vorstands)

Prof. Dr. Gerhard Fouquet (Stellvertretender Vorsitzender)

Dr. Joachim Reppmann (Stellvertretender Vorsitzender)

Alexander Kropp (Schriftführer)

Satzung

Satzung vom 16. Juli/31. August 2008/22.April 2009 “Kiels gelehrtes Erbe e.V.“

§ 1 Name - Sitz - Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen “Kiels gelehrtes Erbe e.V.“

Der Verein hat seinen Sitz in Kiel

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck und Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Die Aufgabe des Vereins ist es, Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur sowie Denkmalschutz in Kiel zu fördern.

Diese Aufgaben sollen insbesondere verwirklicht werden durch
- Rekonstruktion und Rekultivierung des alten Universitätsbereiches, Schloßgarten und Prinzengarten in Kiel in seiner Verkörperung des kulturellen Erbes der Stadt.
- Rekonstruktion der einst vor dem Universitätsgebäude aufgestellten vier Fakultätsrepräsentanten der Antike: Platon, Solon, Hippokrates und Aristoteles.
- Beachtung der herausragenden Bedeutung des “Kollegiengebäudes” als bedeutendem Baudenkmal seiner Zeit, errichtet durch den Baumeister Martin Philipp Gropius (1824-1880)
- Dem historischen Ursprung entsprechende Wiederherstellung der Park- und Gartenanlagen des Schloßgartens und des Prinzengartens
- Kulturwissenschaftliche Beratung zur Neugestaltung des “Alten Marktes” und des “Schlosses” in Kiel unter Einbeziehung der historischen Bedeutung des “Alten Rathauses”
- Durchführung wissenschaftlicher Fortbildungsveranstaltungen und Förderung wissenschaftlicher Arbeiten zur kulturhistorischen Entwicklung des Innenstadtbereiches von Kiel
- Einwerben von Spenden für den Wiederaufbau der von dem Vereinszweck umfaßten historischen Bauten und Denkmäler
- Durchführung von kulturellen Veranstaltungen zur Information der Bevölkerung über die historische Entwicklung der Kieler Altstadt

Für die Durchführung der Aufgaben kann der Verein auch externe Experten hinzuziehen.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen und Personengesellschaften werden.

Die Aufnahme erfolgt durch Beschluß des Vorstandes aufgrund eines Aufnahmeantrages, der formlos gestellt werden kann. Die Ablehnung der Aufnahme bedarf keiner Begründung. Im Falle der Ablehnung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig. Diese entscheidet endgültig.

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Kündigung oder Ausschluß. Die Kündigung kann nur schriftlich mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende erfolgen.

Über den Ausschluß eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Gegen seine dem Mitglied mit Gründen schriftlich mitzuteilende Entscheidung ist binnen 2 Wochen der Einspruch zulässig. Über den Einspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung endgültig. Bis zu dieser Entscheidung ruhen sämtliche Mitgliedsrechte des Ausgeschlossenen.

Personen, denen der Verein für herausragende ideelle Verdienste um den Vereinszweck besondere Hochachtung und Dankbarkeit erweisen will, können auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 4 Mitgliedsbeiträge

Der Verein erhebt Beiträge. Die Mitgliederversammlung setzt die Höhe dieser Beiträge fest.

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
• die Mitgliederversammlung
• der Vorstand

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder Gremien beschließen.

§ 6 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird nach Bedarf – mindestens einmal jährlich – von dem Vorstand schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens 14 Tagen einberufen. Die Einberufungsfrist beginnt mit dem Datum des Poststempels auf dem Einladungsschreiben. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte von dem Mitglied dem Verein schriftlich mitgeteilte Adresse gerichtet ist.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie muß einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn sie von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Tagesordnung vom Vorstand gefordert wird.

§ 7 Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestes 1/4 der ordentlichen Mitglieder anwesend oder durch Vollmachten vertreten sind. Bei Beschlußunfähigkeit kann der Vorstand binnen 4 Wochen eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden und vertretenen Mitglieder beschlußfähig.

Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern die Satzung nichts anderes vorschreibt. Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4-Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Vertretung ist nur durch ein anderes schriftlich bevollmächtigtes Mitglied zulässig.

Über die Mitgliederversammlung und über die darin gefaßten Beschlüsse ist ein Protokoll aufzunehmen. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Er kann auch ein Nichtmitglied sein. Das Protokoll wird vom Versammlungsleiter, einem weiteren Vorstandsmitglied sowie dem Protokollführer unterzeichnet.

§ 8 Der Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus einem Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden sowie einem Schatzmeister und einem Schriftführer. Die Mitgliederversammlung kann den Vorstand um weitere Personen erweitern (erweiterter Vorstand).

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden allein oder durch seine beiden Stellvertreter gemeinschaftlich vertreten. Sie haben die Stellung des Vorstandes im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für eine Dauer von 3 Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist speziell für seine Funktion einzeln zu wählen. Wiederwahl ist zulässig. Scheiden mehr als 2 Vorstandsmitglieder während der Amtsperiode aus, so wählt die Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Die Mitgliederversammlung kann auch einzelne ausgeschiedene Vorstandsmitglieder nachwählen.
Die Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstehenden Auslagen und notwendigen Kosten.

§ 9 Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und vertritt ihn nach außen. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
• die Durchführung des Vereinszwecks,
• die Verwaltung des Vereinsvermögens,
• die Berichterstattung und Rechnungslegung über die Tätigkeit des Vereins,
• die Aufstellung eines Haushaltsplanes,
• die Anstellung der Geschäftsführer und Beaufsichtigung der Geschäftsführung,
• die Vorbereitung, Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung
• die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
• die Berufung des Finanzbeirates (§14).
• die Beschlußfassung über die Aufnahme, die Streichung und den Ausschluß von Mitgliedern

§ 10 Vorstandssitzungen

Die Sitzungen des Vorstandes werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich, telefonisch, telegrafisch oder per eMail einberufen. In der Regel ist dabei eine Einberufungsfrist von zwei Wochen einzuhalten. Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.

Die Vorstandssitzung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder einer der stellvertretenden Vorsitzenden anwesend sind.

Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Ein Vorstandsbeschluß kann auch auf schriftlichem oder telefonischem Wege gefaßt werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu bestimmenden Regelung erklären.

Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken in ein Beschlußbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen. Die Niederschrift soll Ort und Datum der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefaßten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.

§ 11 Geschäftsführung

Zur Entlastung des ehrenamtlichen Vorstandes kann eine Geschäftsführung bestellt werden. Die Geschäftsführung wird vom Vorstand bestellt und besteht aus einem oder mehreren Geschäftsführern. Die Geschäftsführer dürfen nicht zugleich Mitglieder des Vorstandes sein.

Jeder Geschäftsführer erhält einen schriftlichen Anstellungsvertrag, bei dessen Abschluß der Verein vom Vorstand vertreten wird. Der Anstellungsvertrag wird vom Vorsitzenden oder seinen beiden Stellvertretern unterzeichnet.

Die Geschäftsführung ist die satzungsgemäße Vertretung des Vorstandes. Ihre Aufgabe liegt in der wirksamen Erfüllung des Vereinszwecks. Die Geschäftsführung gibt sich eine Geschäftsordnung, die vom Vorstand genehmigt wird. Im übrigen ist die Geschäftsführung dem Vorstand gegenüber weisungsgebunden und rechenschaftspflichtig.
Die Geschäftsführung hat das Recht auf Anwesenheit bei den Vorstandssitzungen. Sie hat dabei Rederecht, jedoch kein Stimmrecht.

§ 12 Finanzbeirat

Der Vorstand kann einen Finanzbeirat berufen, der aus kompetenten Personen besteht, die in den verschiedenen Bereichen des Finanz- und Wirtschaftswesens tätig sind oder waren. Der Finanzbeirat berät den Vorstand in den Aufgaben der Spendenwerbung sowie der Anlage und Verwendung des Vereinsvermögens im Sinne und zum Vorteil des Vereinszwecks. Die Mitglieder des Finanzbeirates werden nach vorher eingeholter Bereitschaftserklärung vom Vorstand für eine Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder des Finanzbeirates könnten sowohl Vereinsmitglieder als auch vereinsfremde Personen sein. Der Finanzbeirat wird bei Bedarf vom Vorstand mit einer Einberufungsfrist von zwei Wochen einberufen. Der Finanzbeirat muß einberufen werden, wenn mindestens zwei Mitglieder dies schriftlich beim Vorstand beantragen. Wird dem Verlangen innerhalb einer Frist von zwei Wochen nicht entsprochen, so sind die Mitglieder des Finanzbeirates, die die Einberufung verlangen, berechtigt, selbst den Finanzbeirat einzuberufen. An den Sitzungen des Finanzbeirates sollen die Mitglieder des Vorstandes und die Geschäftsführung teilnehmen. Der Finanzbeirat hat keinen Vorsitzenden. Alle Mitglieder sind gleichberechtigt. Der Finanzbeirat kann sich in seinen Sitzungen einen Sitzungsleiter aus den eigenen Reihen bestimmen oder wählen. Der Finanzbeirat bildet je nach Erfordernis Arbeitsausschüsse.

Büroanschrift
“Kiels gelehrtes Erbe e.V.“
Teichhörn 23
24119 Kronshagen

§ 13 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluß der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen erfolgen.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stiftung “Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg” in 14471 Potsdam, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Eine Ausschüttung an die Mitglieder des Vereins ist ausgeschlossen.

Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende sowie ein weiteres Vorstandsmitglied gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, daß der Verein aus einem Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

(Beschlossen in der Mitgliederversammlung in Kiel am 16. Juli 2008)